2 # 2 Auf den Spuren der Liebe
Ein Sonntagskind erwacht in einem Kerker. Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Sisi gerufen, hatte weder den Ehrgeiz, Kaisern von Österreich zu werden, noch das Verlangen, als Repräsentationsfigur im Mittelpunkt zu stehen. Bereits am Tag ihrer Hochzeit mit Franz Joseph ahnte sie, welchen fatalen Fehler sie, zu jung für die Entscheidung, begangen hatte: „Ich habe ihn ja sehr lieb“, seufzte sie. „Wenn er doch nur ein Schneider wäre!“ [Sisi in Wien]
Mein Plan für Tag Nr. 1. Nach der Ringrundenfahrt in der Linie 1 + 2. in der Früh und die Stadt lacht mich an. Mit ihrem blauen Himmel, den vielen Touristen und den Fiakern. Ein Anblick, der einem Wien-Touristen an jeder Ecke begegnet. Ein schöner Anblick, mir gefällts…

Aber ich fahre nicht mit. So wie ich nicht die allseits angepriesenen bunten Busse besteige. Ich will Wien kennenlernen. Auf eine ganz persönliche, individuelle Art auf Sisi’s Spuren wandeln. Hofburg? Wo bitteschön geht’s zur Hofburg? Immer nur den Fiakern nach… Wenn man da so steht und geht und die äusserliche Pracht sieht, fragt man sich ein bisserl. Für wen ist das hier eigentlich alles mal geschaffen worden? Alles ist vergangen, vorbei. Auch das Sisser’l ist nicht mehr. Die Helden der heutigen Zeit sehen anders aus.
Kirchen. Ich liebe Kirchen. Burgkapelle, Michaeliskirche, Augustinerkirche, Peterskirche. Bin über den Kohlmarkt und den Graben gewandelt, aber die Schicki-Micki-Geschäfte sind nicht meine Welt. War im Dorotheum und hab mir die Kapuziner Gruft angeschaut. Bin halt ein bissel morbid. Aber wirklich schöne Särge stehen dort! Was muss die Maria Theresia ihren Stefan geliebt haben. Sie hat ja nach seinen Tod exakt die Jahre, Monate, Tage, Stunden, Sekunden aufgeschrieben, die sie mit ihm verbracht hat. Das nenn ich Liebe!
Mein Plan für Tag Nr. 1. Nach der Ringrundenfahrt in der Linie 1 + 2. in der Früh und die Stadt lacht mich an. Mit ihrem blauen Himmel, den vielen Touristen und den Fiakern. Ein Anblick, der einem Wien-Touristen an jeder Ecke begegnet. Ein schöner Anblick, mir gefällts…

Aber ich fahre nicht mit. So wie ich nicht die allseits angepriesenen bunten Busse besteige. Ich will Wien kennenlernen. Auf eine ganz persönliche, individuelle Art auf Sisi’s Spuren wandeln. Hofburg? Wo bitteschön geht’s zur Hofburg? Immer nur den Fiakern nach… Wenn man da so steht und geht und die äusserliche Pracht sieht, fragt man sich ein bisserl. Für wen ist das hier eigentlich alles mal geschaffen worden? Alles ist vergangen, vorbei. Auch das Sisser’l ist nicht mehr. Die Helden der heutigen Zeit sehen anders aus.
Kirchen. Ich liebe Kirchen. Burgkapelle, Michaeliskirche, Augustinerkirche, Peterskirche. Bin über den Kohlmarkt und den Graben gewandelt, aber die Schicki-Micki-Geschäfte sind nicht meine Welt. War im Dorotheum und hab mir die Kapuziner Gruft angeschaut. Bin halt ein bissel morbid. Aber wirklich schöne Särge stehen dort! Was muss die Maria Theresia ihren Stefan geliebt haben. Sie hat ja nach seinen Tod exakt die Jahre, Monate, Tage, Stunden, Sekunden aufgeschrieben, die sie mit ihm verbracht hat. Das nenn ich Liebe!
mutti blogt - 26. Aug, 23:20
Einfach-Mann - 27. Aug, 20:44
Hi, war heute im Wien Museum Karlsplatz wo letztmalig die Sonderausstellung "Wien war anders" mit Fotos des Stadtfotografen August Stauda um 1900 gezeigt wurde. Habe ich doch glatt auf einem Foto jene Kirche entdeckt, in der ich zur Erstkommunion ging und die dann bald darauf abgerissen wurde...
mutti blogt - 29. Aug, 00:37
im Brunnen
vor der Karlskirche habe ich noch vor einer Woche meine wundgelaufenen Füsse gekühlt... die Ausstellung hätt mich auch interessiert, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte!
danke für deine Kommentare!
danke für deine Kommentare!
Hast du beim rückwärtigen Verlassen der Hofburg diese Zwillingsbauten bewundern können? Sie haben bei mir aus unerfindlichen Gründen einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen!
Wann kommt der nächste Bericht?
danke für deine Anmerkungen!