29
Aug
2006

3 # 1 Calling Mozart

Kaum ein Musiker wurde so erfolgreich und vielfältig vermarktet wie Mozart. Mit „Rock me Amadeus“ stürmte Falco in den 80iger Jahren US-Hitparaden, Milos Formans Film „Amadeus“ war mit acht Oskars der erfolgreichste Film des Jahres 1984, das Musical „Mozart“ brachte bis zur letzten Vorstellung volle Häuser im Theanter an der Wien, auf der österreichischen 1-Euro-Münze ist das „Wolferl“ abgebildet. Ganz zu schweigen von den berühmten Mozartkurgeln. Dieses Jahr wird sein 250igster Geburtstag gefeiert. [Auf den Spuren eines Genies; Tina Büttner]

mozarthaus

Ein bisschen Mozart, ein bisschen Mittelalter. Zunächst einmal der Stephansdom, hier wurde Mozart ja mit seiner Constanze am 4. August 1782 getraut, 2 seiner Kinder wurden dort getauft und seine Totenmesse am 5. Dezember 1791 wurde hier abgehalten.

Obwohl es relativ früh ist – halb zehn ungefähr – zeugen viele Fiaker vor dem Hauptportal auch von anderen Frühaufstehern. Drinnen geht es aber, versuche an einer Besuchergruppe vorbei einen Blick auf die Kanzel zu werfen. Da es mir drinnen zu voll wird, wandere ich aussen herum und entdecke die Türmerstube, wo mir ein Aufstieg in den Südturm recht verlockend erscheint. Was sind schon 343 Stufen für jemand, der bereits das Diplom für die Monument-Besteigung in London in der Tasche hat? Dennoch schnaufe ich ein bisschen, als ich oben ankomme und dort leider nur eine beschränkte Sicht habe, weil der „Steffl“ eingerüstet ist. Weil’s grad so schön passt, kauf ich in luftiger Höhe auch 4 Ansichtskarten.

Danach wandele ich ein bisschen auf Mozart’s Spuren. Ich schau also im frisch renovierten Mozarthaus in der Blutgasse vorbei. Viele idyllische Innenhöfe, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, gibt es dort. Ich gehe weiter zum Franziskanerplatz und kehre in der prachtvollen Franziskanerkirche ein.

Durch die Schönlaterngasse geht es über den Heiligenkreuzhof, wo einige Geigenbauer ihre Geschäfte haben und seinerzeit der kauzige Helmut Qualtinger lebte. Am Hohen Markt werfe ich einen Blick auf die Ankeruhr und dann geht es zur kleinen Ruprechtskirche, die im sogenannten „Bermudadreieck“ liegt. Am nahegelegenen Schwedenplatz steige ich in die Ringlinie 1 und lasse mich zum Schlossgarten fahren, wo ich bei einem kühlen Schluck aus der Wasserflasche und einem belegten Brötchen meine Füsse im Schlossteich kühle. Was für eine Wohltat!

Mein Date mit Robbie Williams kann kommen!
Einfach-Mann - 30. Aug, 21:45

Sehr ergötzlich ist deine Schilderung für einen, der das was du so schön beschreibst, fast täglich haben kann. Ich muss aber gestehen, dass ich mir angewöhnt habe, die innere Stadt, die ich wenn, dann meist zu Fuß durcheile, mit den Augen eines hier weilenden Gastes zu sehen. Man entdeckt dadurch immer wieder neue Facetten. Freue mich schon auf deine nächsten Eindrücke...

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