4 # 1 Schönbrunn
Alles begann damit, dass Kaiser Maximilian II. 1559 den Herrensitz in der ehemaligen Katterburg kaufte, zu einem Jagdschloss ausbaute und einen ersten Tiergarten für Edelfische und Jagdwild anlegte. „Was für ein schöner Brunnen!“ befand Kaiser Matthias 1612, als er durch dieses Jagdrevier spazierte und so kam das Anwesen später zu seinem Namen. [Falk Reiseführer Wien]
Bei strahlendem Sonnenschein fahr ich nach einem gemütlichen Frühstück im Innenhof meiner Pension Richtung Schönbrunn. An der U-Bahn-Station waren wir noch wenige, das ändert sich aber schlagartig, als wir im Vorhof von Schloss Schönbrunn stehen. Die vielen Reisebusse zollen halt ihren Tribut. Ich geister erst mal ob der frühen Stunde – halb zehn – über den Platz und suche den Eingang. Eigentlich gar nicht zu übersehen, da wo die lange Schlange ist, da geht’s rein. Brav angestellt, vier Kassen sind besetzt, wobei die ganz rechts nicht angenommen wird und ich mich einfach an dem spanischen Ehepaar mit ihren zwei jetzt schon mauligen Buben vorbeidrängle. Irre viele Spanier hier! Während der Wartezeit wäge ich ab, welche Tour ich denn nun nehme? Die Imperial Tour (8,90€), die Grand Tour (11,50€), den Classic Pass (14,90€), den Gold Pass (36,00€) oder das Sisi Ticket (19,90€). Wobei ich letzteres erstmal favorisiere, mich allerdings dann doch nur für die Grand Tour entscheide. Ich hab noch eine Stunde Zeit, bis ich dran komme und beschliesse, mir schon mal vorneweg den Garten und vor allem die Gloriette anzuschauen. Ist schon ein Stück zu laufen, aber die Aussicht muss ich einfach gesehen haben. Es geht ein bisschen steil aufwärts, aber es lohnt sich! Wunderschön die Aussicht auf das Schloss. Ach ja, da waren auch noch mal 1,99€ fällig. Meine Füsse werden mittlerweile schon etwas lahm…
Im Schloss erwartet mich dann die Grand Tour, in der man neben den Repräsentationsräumen und den Privatgemächern des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth (Sisi) auch die kostbaren Räume des 18. Jahrhunderts aus der Zeit Maria Theresias zu sehen bekommt. Iss schon schön! Man konnte wählen zwischen einem elektronischen Führer und einem ausgedruckten Informationsblatt. Ich entscheide mich für den Führer und es war eine gute Entscheidung. Sehr informativ alles! Ganz besonders rührend finde ich, dass Maria Theresia nach dem Ableben ihres Gatten Stephan minitös die gemeinsam verbrachte Zeit aufgelistet hat. Das nenn ich wahre Liebe! Ab und an wird es ein bisschen eng, wenn die Reisegruppen durch die Räume geschleust werden und ich bin ein ums andere Mal dankbar, dass ich mir das mittlerweile erspare, dieser Gruppenzwang. Im Andenkenshop schlag ich zu, muss auch sein.
Ein Aha-Erlebnis sind auch die Toiletten. Nicht wegen der obligatorischen Schlange auf der Damentoilette, sondern wegen Efeu-begrünten Wände und Türen. Das gefällt!
Wieder draussen, wandere ich noch durch den Garten, schaue mir diesen und jenen Brunnen an und ignoriere einfach meine qualmenden Füsse.

Bei strahlendem Sonnenschein fahr ich nach einem gemütlichen Frühstück im Innenhof meiner Pension Richtung Schönbrunn. An der U-Bahn-Station waren wir noch wenige, das ändert sich aber schlagartig, als wir im Vorhof von Schloss Schönbrunn stehen. Die vielen Reisebusse zollen halt ihren Tribut. Ich geister erst mal ob der frühen Stunde – halb zehn – über den Platz und suche den Eingang. Eigentlich gar nicht zu übersehen, da wo die lange Schlange ist, da geht’s rein. Brav angestellt, vier Kassen sind besetzt, wobei die ganz rechts nicht angenommen wird und ich mich einfach an dem spanischen Ehepaar mit ihren zwei jetzt schon mauligen Buben vorbeidrängle. Irre viele Spanier hier! Während der Wartezeit wäge ich ab, welche Tour ich denn nun nehme? Die Imperial Tour (8,90€), die Grand Tour (11,50€), den Classic Pass (14,90€), den Gold Pass (36,00€) oder das Sisi Ticket (19,90€). Wobei ich letzteres erstmal favorisiere, mich allerdings dann doch nur für die Grand Tour entscheide. Ich hab noch eine Stunde Zeit, bis ich dran komme und beschliesse, mir schon mal vorneweg den Garten und vor allem die Gloriette anzuschauen. Ist schon ein Stück zu laufen, aber die Aussicht muss ich einfach gesehen haben. Es geht ein bisschen steil aufwärts, aber es lohnt sich! Wunderschön die Aussicht auf das Schloss. Ach ja, da waren auch noch mal 1,99€ fällig. Meine Füsse werden mittlerweile schon etwas lahm…
Im Schloss erwartet mich dann die Grand Tour, in der man neben den Repräsentationsräumen und den Privatgemächern des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth (Sisi) auch die kostbaren Räume des 18. Jahrhunderts aus der Zeit Maria Theresias zu sehen bekommt. Iss schon schön! Man konnte wählen zwischen einem elektronischen Führer und einem ausgedruckten Informationsblatt. Ich entscheide mich für den Führer und es war eine gute Entscheidung. Sehr informativ alles! Ganz besonders rührend finde ich, dass Maria Theresia nach dem Ableben ihres Gatten Stephan minitös die gemeinsam verbrachte Zeit aufgelistet hat. Das nenn ich wahre Liebe! Ab und an wird es ein bisschen eng, wenn die Reisegruppen durch die Räume geschleust werden und ich bin ein ums andere Mal dankbar, dass ich mir das mittlerweile erspare, dieser Gruppenzwang. Im Andenkenshop schlag ich zu, muss auch sein.
Ein Aha-Erlebnis sind auch die Toiletten. Nicht wegen der obligatorischen Schlange auf der Damentoilette, sondern wegen Efeu-begrünten Wände und Türen. Das gefällt!
Wieder draussen, wandere ich noch durch den Garten, schaue mir diesen und jenen Brunnen an und ignoriere einfach meine qualmenden Füsse.

mutti blogt - 31. Aug, 23:35
bitteschön