25
Nov
2006

and the winner is

Hannover 96! 1:0 gegen Mainz 05

Ausgeschlafen ging Muttern ihre Tochter mit Sohnemann heute ins Stadion. Zur Feier des Tages (welche Feier?) chauffierte ich Sohnemann mit dem Bluesmobil dann auch fast bis ans Stadion. Wir waren ziemlich spät dran, wie das immer so ist, wenn man mit dem Auto kommt. Sogar unser Fan-Club war schon da und das will was heißen! Wollten sich tatsächlich noch so drei Knaben vor uns postieren. Aber hallo... die bleiben nicht lang, wenn die vor Sohnemann stehen. Das haben die dann auch eingesehen und zogen zwei Reihen weiter. Hätten eh nicht zu uns gepasst. Saufen und nicht supporten tun... Echt ätzend.

Anfangs ging das Spiel so los wie immer bei 96. Chaos. Mittlerweile habe ich da ja schon eine ziemlich entspannte Haltung zu. Die Mannen von Dieter Hecking mussten sich erst finden und das dauerte ungefähr 75 Minuten lang. Dann aber köpfte der irgendwie glücklose, traurige Vahid Hashemian zum 1:0. Da gingen nicht nur bei ihm die Glocken an... Keine Frage, Jiri Stajner war heute auch wieder heiss darauf, ein Tor zu machen. Leider, leider sollte es wieder mal nicht nicht sein... Drei Punkte sind besser als keine Punkte. Meine ich.

Heute abend hatte ich auch Post vom Hannover 96 Info-Dienst. Sehr aktuell!

sehr aktuell

24
Nov
2006

Wenn Wünsche Wahrheit werden...

dann gewinnt Hannover 96 morgen gegen den Mainzer Karnevalsverein und die Beklopten inkl. ihres Trainers können sich schon mal seelisch auf den Abstieg vorbereiten.

Wenn man die Statistik bemüht, dann ist Hannover 96 mit einer Heimbilanz von gerade mal schlappen 2 Punkten absolutes Schlusslicht und mit einer Auswärtsbilanz von 12 Punkten. Platz 4 oder so. Summasumarum eben Platz 15. Da müssen sie raus!

...und da kommen sie auch raus, ich werde meine ganze Mentalkraft in dieses Spiel stecken, scheissegal, ob ich mich hinterher fühle wie Flasche leer!

Ich werde mit Sohnemann im Bluesmobil gen Stadion fahren, ein absolutes Novum. Also, wenn das nicht hilft, dann fällt mir auch nichts mehr ein, was ich tun kann, damit 96 endlich auch mal wieder zu Hause gewinnt. Kann mich gar nicht mehr dran erinnern, wann das das letzte Mal der Fall gewesen ist... Muss lange her sein. Noch zu Zeiten Ewald Lienens?

Immerhin spielt das Wetter morgen mit und ich kann mir bei + 16° die Sonne ins Geschicht brezzeln lassen. Auch schon lange nicht mehr dagewesen, genauso wie der langsam überfällige Sieg der 96iger!

In diesem Sinne. Immer schön locker durch die Hose atmen!

23
Nov
2006

liebe ist

wunderbar
einzigartig

du
wir

ein wunsch
ein traum

untrennbar
vereint

für immer
in liebe

Liebe ist

22
Nov
2006

London [7 # 1]

Hangover is coming
Dienstag

31.10.2006… Unser letzter Tag in London. Es ist kälter geworden, aber der Himmel ist blau, also kein verregneter London-Urlaub! Wie durch ein Wunder geht sogar der Koffer zu, obwohl noch einige Souveniers ihren Weg zu mir gefunden haben. Ein letztes Mal verspeisen wir Berge von Toasts zum Frühstück. Wir hoffen im nächsten Jahr wieder so verwöhnt zu werden. Für uns wird auch extra ein Raum für unsere Koffer freigemacht, damit wir die Stunden bis zum Abflug abends um 20.30h noch nutzen können. Für Covents Garden, Leisquester Square, Hyde Park, St. Martin in the Field, Kensington Palace... was wir so schaffen.

Covent Garden mal bei Tag zu sehen ist für mich neu. So früh waren wir hier noch nie, es wird erst alles aufgebaut. Wir wandeln durch die Markstände, vieles wiederholt sich, es gibt aber auch Besonderes. Postkarten der besonderen Art. Ich kann mich aber nicht entscheiden, so auf die Schnelle. Notiert für nächstes Jahr! Zwischendurch muss ich mal auf die Toilette und ich muss sagen, die öffentlichen Toiletten bei Covents Garden sind sehenswert!

Am Leicester Square vorbei geht’s zum Trafalgar Square. Es fängt doch etwas zu regnen an und wir retten uns in den Gift-Shop von St. Martin in the Field. Eine Kirche, in der kostenlose Konzerte stattfinden. Geschlossene Gesellschaft, wir sind leider zu spät dran.

Mittagspause. Ist ja auch schon wieder und wir meinen, The Sherlock Holmes Pub ist eine gute Idee. Das fanden etliche andere auch und dementsprechend voll ist es dort. Ganz zu schweigen von den Preisen. So geht es in ein Schnellrestaurant, wo es English Breakfast (auch ein MUST!) bzw. Jacked Potatoes gibt.

Weil wir uns noch von London verabschieden wollen, geht es an die Themse. Seufz… Bis nächstes Jahr fliesst viel Wasser die Themse hinunter! Das Leckerly für heute ist Kensington Palace. Die Pilgerstätte No 1 noch vor Harrods für Princess Di Fans! Die Zeiten der Blumensträusse zu Hauf sind allerdings vorbei. Kein einziger Strauss! Im Schloss selbst waren wir auch nicht. Wahnsinnseintritt nehmen die dort! Eine dankbare Einrichtung zum Schlossluftschnuppern ist dann der Gift-Shop. Nicht ohne Souvenier! Zurück ging es dann zu Fuß vorbei am Albert Memorial durch den Hyde Park. Auf der Suche nach dem Diana-Brunnen. Haben wir nicht gefunden. Auch was für nächstes Jahr.

Nicht nur im Stansted Express war es proppenvoll, weil wir genau im Feierabend-Verkehr unterwegs waren. Wie voll es in der Tube sein kann habe ich zum ersten Mal erfahren. Immer schön im letzten Wagon einsteigen! In Stansted erwarteten uns die obligatorischen Kontrollen, einchecken war kein Problem. Aber dann, die Frage, ob der Labello nun mit ins Handgepäck darf oder nicht. Vorsorglich wurde alles flüssigkeitsähnliches noch im Koffer verpackt. Der Lipgloss durfte natürlich nicht mit. Neuste Schikane dann. Schuhe ausziehen! Wer wann warum seine Schuhe nun ausziehen muss und wer nicht – ein Rätsel. Es ist jedenfalls viel Zeit draufgegangen und die Krönung war dann ein fehlender Passagier, demzufolge dann natürlich sein Gepäck wieder rausgefriemelt werden musste. Was für ein Glück, für die Leutchen aus Glasgow, auf deren Landung wir dann auch noch netterweise warteten… Mit einer Verspätung von gut 45 Minuten hoben wir dann ab. Dafür war dann unser Gepäck schon vor uns aus dem Flugzeug raus, dass hab ich auch noch nie erlebt. Also, nicht wundern - we are always like that...


CU 2007!

covent gardencovent garden - apple marketcovent garden toilettelondon eyetrafalgar squareengland rose

19
Nov
2006

London [6 # 2]

Guys & Dolls

Tatsächlich tritt der wahrhaftige Patrick Swayze auf... In dem Broadway Musical Guys & Dolls, aufgeführt im Piccadilly Theatre. Autor dieses Stücks ist Damon Runyon und ehrlichgesagt ist das ganze schon eine ziemlich alte Geschichte. Es geht um Verbotenes. Halt so Sachen, die den Reiz des Lebens ausmachen. Eben das, womit sich Guys & Dolls so rumplagen. Liebe & Glück(spiel)… am Ende kriegen sich aber alle!

guys and dolls

16
Nov
2006

London [6 # 1]

Montag

power shopping

Harrods Knightsbrigde steht auf unserem Programm. Die fantastische Feinschmeckerabteilung, die Weihnachtsausstellung, der Gift-Shop, der Diana-Schrein und weil wir wenigstens einmal luxeriös auf die Toilette gehen wollen. Das Damen-WC.

Mein Traum ist ja. Mit der Scheckkarte von Paris Hilton im Harrods einkaufen zu gehen. So bleibt es nur ein Traum und meine Einkäufe eher bescheiden. Aus der Feinkostabteilung ein Döschen English Breakfast No. 14, aus der Gift-Shop-Abteilung ein neuer Harrods-Stift und ein Harrolds-Bär-Pin. Aus der Weihnachtsabteilung der obligatorische Harrolds Bär. Dieses mal heisst er Alexander und ist weiss wie Schnee.

Nach Harrods geht es in den Hydepark. Gänse ärgern und auf Dianas Spuren wandeln. Da ist sie immer entlanggejoggt. Seufz. Im Hard-Rock-Cafe treffen wir auf einen netten Italiener, der sichtlich erfreut ist, mit uns eine Runde zu quatschen. So von Touri zu Touri. Mit dem Unterschied, er arbeitet dort und wir machen Urlaub.

Im Fortnum & Mason kaufe ich mir eine gläserne Weihnachtskugel. Ob die wohl den Transport übersteht?

Im letzten Jahr haben wir, durch die Carneby Street wandernd, Liberty entdeckt. Auch ein Kaufhaus. Aber was für eins! Irre. Sowohl nach aussen hin als auch im Innenbereich. Muss man gesehen haben. Dort erstand ich einen Glasengel. Liebevoll eingepackt und eingetütet. Um die Tüte wurde ich beneidet.

Im Pub nebenan gab`s mal wieder Baket Potatoes und dann machten wir uns startklar für den Event des Abends.

GUYS AND DOLLS. Mit Patrick Swazey…
harrodshappy xmas

12
Nov
2006

London [5 # 1]

Sonntag

Rochester
Wenn man es geschickt anstellt und an dem Wochenende verreist, wo die Zeit umgestellt wird, dann kriegt man noch eine Stunde geschenkt. Wenn man es nicht geschickt anstellt und vergisst, dass die Zeit umgestellt wird, schaut man ziemlich dumm aus der Wäsche. Wenn man Sonntag morgens am Victoria Station steht und der Zug erst in einer Stunde abfährt.

Dann rollt unser Zug Richtung Rochester. Rochester liegt am River Medway und nennt sich auch die Charles Dickens Stadt der „Großen Erwartungen“ In einigen seiner Bücher hat er Rochester beschrieben und so wandeln wir dann auch auf den Spuren von Charles Dickens. Nach einer Stunde Fahrzeit kommen wir in einem noch verschlafenen Rochester an. Rochester liegt zwischen London und Dover und war auch schon zu römischen Zeiten von Bedeutung. Beherrscht wird Rochester von der Kathedrale, die zweitälteste Englands und visavie gegenüber die Burg. Auch die Altstadt von Rochester hat seinen Charme und viele historische und historisch anmutende Häuschen. Nach der Kathedralen-Besichtigung halten wir unseren Mittags-Lunch im Klostergarten, bei strahlend blauem Himmel und geniessen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des 29. Oktobers… wahrlich ein schöner Tag!

Die Burg ist trutzig, nicht sehr einladend, wir wandern zum Fluss Medway, in der Hoffnung vielleicht noch ein Schiff zu erwischen, dass uns an die Küste fährt. Aber der Schiffsverkehr ist schon eingestellt. So beschliessen wir, mit dem Bus nach Catham zu fahren. Da der nächste erst in einer Stunde fährt, bummeln wir noch ein bisschen durch die Gassen und wollen unbedingt noch Cream Scones essen. Wir landen auch in einem gemütlichen kleinen Cafe und die Cream Scones sind absolut marvoulles! Ich bin ja sonst nicht so süss, aber Cream Scones kann ich nicht wiederstehen! Da es länger dauert als gedacht und der nächste Bus auch weg ist, beschliessen wir, in Rochester zu bleiben und uns noch das Marine Museeum anzuschauen. Klingt ja erst mal nicht so spannend, ich war auf Kreta mal in einem Marine Museeum. Gähnend langweilig. Aber in Rochester fand ich es sehr spannend und abwechslungsreich. Der Gag sind Räume, die wie ein Schiff aufgebaut sind. Man kommt an Deck und das Meer rauscht und die Möwen schreien, wenn man unter Deck geht kommt man zu den Kajüten und da liegen die schnarchenden Matrosen… Es wird ein bisschen die Geschichte der englischen Seefahrt erzählt. Im Gebäude selbst gibt es auch viele Räume, die das Leben zur Zeit Charles Dickes widerspiegeln und da fällt uns noch ein, wir müssen noch unbedingt das Charles Dickens House sehen. Es wurde nämlich schon langsam dunkel! Aber alles im Kasten und so geht es wieder ins heimische London zurück. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat!

rochester streetKathedraleburgschildcream sconesrestoration housegoodbye rochester

Good night!

10
Nov
2006

London [4 # 2]

Samstag
great disaster

Dumm gelaufen für mich. Auf dem Weg nach Fulham habe ich in der Tube meine Oyster Karte verloren, inkl. Rückfahrticket nach Stensted und das Zugticket nach Rochester. Keine Chance, das Wiederzubekommen. Auch wenn ein ehrlicher Finder sie abgegeben hat. Da sie nicht registriert ist, wird es schwer sein, sie mir zuzuordnen. Ich werde wohl noch mal eine Email schreiben…

Dadurch etwas getrübt ging es dann zum Spiel. Nicht anders als in Hannover. Massen von Menschen auf dem Weg ins Stadion. Was auffällt, es gibt kaum Fahnen und nicht so viele fussballtrikottragende Fans wie hier in Deutschland. Englishlike wird sich brav angestellt, man wird auch entsprechend abgetastet, die mitgebrachte Getränkeflasche durfte ich behalten, nachdem man den Deckel abgeschraubt hat. Seltsame Logik. Mit einer geschlossenen Flasche könnte ich schmeissen, mit einer offenen nicht. Egal. Wir waren sehr überrascht über unsere Sitzplätze. Sichthöhe Rasenfläche. Keine Fangnetze. Ich konnte dem Torwart Niemi (Finne) direktemang auf die Waden schauen. Die englischen Spielfelder fallen nach aussen ab und ums Spielfeld herum ist so eine Art Graben. Jedenfalls kommt einem das Spielfeld viel kleiner vor! Ob der guten Sitzposition konnte ich einige schöne Bilder vom Spielverlauf machen. So dicht unten zu sitzen hat auch seine Nachteile. Falls der Ball mal ins Aus geht, heisst es in Deckung gehen! Den möchte ich nicht an den Kopf bekommen! Irgendwie scheint es auch nur einen Ball zu geben. Jedesmal wurde gewartet, bis der Ball von den Tribünen auf’s Spielfeld zurückkam. Als der Ball einmal auf’s Tribünendach flog, stellte ich mir die Frage, was wohl geschieht, wenn der Ball über die Tribüne geht? Kaum gedacht passierte das auch schon und für diesen Fall scheint es noch einen zweiten Ball zu geben. Insgesamt war das Spiel nicht gerade mitreissend, Wigan war eindeutig die bessere Mannschaft und gewann dann auch verdient mit einem Führungstreffer.

Auffällig ist auch die Fankultur der Engländer. Das Stadion war so gut wie ausverkauft, Fahnen sah man gar nicht, wenige Fangesänge, höchstens das Trampeln auf dem Holzfussboden konnte als Ausdruck eines Supportings gewertet werden. Randalierer, Hooligans, Betrunkene oder ähnliches suchte man vergebens. Was aber auch daran liegen kann, dass die Engländer seit Heysel sehr rigeros sind und bei Auffälligkeiten ein Stadionverbot auf Lebenszeit verhängen. Drum ging es ziemlich ruhig und gesittet zu. Wer hätte das gedacht?

Bei Fulham spielt übrigens auch ein deutscher Fußballer, Moritz Volz, hat vorher mal bei Schalke gespielt. Der englische Fußball kommt mir auch härter vor, als in Deutschland, der Schiedsrichter pfief kaum irgendwelche Handgreiflichkeiten, somit wurde der Spielfluss natürlich weniger unterbrochen.

Zum Schluss ging’s dann noch in den Fanshop von Fulham, zumindest ein Pin sollte drinsein. Für 2 Pfund auch erschwinglich und auch wesentlich ansprechender als der von Chelsea.

Nachdem ich mir dann noch ein weiteres 3-Tage-Ticket gekauft habe, speisten wir sehr lecker beim Chinesen um einiges günstiger als beim Italiener tags zuvor.

hier geht es reinAufstellung zum FreistossFanblockimmer schön locker in den Hüften

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